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Lebensversicherungsfonds unterscheiden sich danach, in welche der folgenden Policen sie investieren: - Lebensversicherungsfonds mit amerikanischen Risikopolicen
- Lebensversicherungsfonds mit deutschen Kapitalpolicen
- Lebensversicherungsfonds mit britischen Kapitalpolicen
Der Unterschied zwischen diese Policenarten besteht nicht nur schlechthin darin, in welchem Land die Policen aufgekauft werden, sondern zum einen in der landesspezifischen Konstruktion der Lebensversicherungen sowie zum anderen in der Besteuerung des Policenan- und verkaufs. Bei der Konstruktion der Versicherungspolicen kommt es vor allem auf die Laufzeit und die Ablaufleistung an. Während bei US-Risikopolicen die Ablaufleistung bekannt aber der Zeitpunkt der Auszahlung unbekannt ist, sind bei britischen und deutschen Kapitallebensversicherungen die Ablaufleistung unbekannt aber der Auszahlungszeitpunkt bekannt. Deutsche Lebensversicherungsfonds gelten nicht zuletzt auf Grund der Garantieverzinsung deutscher Kapitallebensversicherungen sowie der Existenz eines Sicherungsfonds als relativ sicher. Britische und US-Lebensversicherungsfonds verfügen über höhere Renditechancen, sind aber deutlich risikobehafteter.
Ansprechpartner:

André Felgentreu
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Tel.: 030 226674-0
E-Mail: felgentreu@gansel-rechtsanwaelte.de

Marko Huth
Tel.: 030 226674-0
E-Mail: huth@gansel-rechtsanwaelte.de
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