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Die Perspektiven für Freizeitbäder und Thermen sind zunächst von demografischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen abhängig. Die Rahmenbedingungen für diese Einrichtungen sind von rückläufigen Masseneinkommen, zunehmender Konkurrenz und wachsender Überalterung gekennzeichnet. Unter diesen Umständen dauerhaft schwarze Zahlen zu schreiben bzw. Verluste zu vermeiden ist für Betreiber von Freizeit- und Erlebnisbädern, Thermen und Saunalandschaften zunehmend schwieriger. Thermen sind für Anleger daher mit besonderer Vorsicht zu genießen. Das Risiko, mit einem solchen Fonds „baden zu gehen“ ist besonders hoch. Abgesehen von den allgemeinen Risiken geschlossener Fonds kommen bei Thermen noch die folgenden speziellen Risiken hinzu: - Überversorgung der Region mit Thermen und Schwimmbädern: geringere als kalkulierte Besucherzahlen
- hohes Baurisiko: Baumängel in erheblichem Ausmaß, die oft zu längeren Schließungen führen, sind üblich. Dadurch Einnahmeverluste und nicht selten Zusatzkosten für rechtliche Auseinandersetzungen und Eigenfinanzierung bei insolventen Baufirmen
- Wetterrisiko: ein langer warmer Sommer reduziert die Besucherzahlen
- Konjunkturrisiko: Besucher können die hohen Eintrittspreise nicht mehr oder nicht so oft bezahlen
Im schlimmsten Fall macht die Therme Verluste. Im allerschlimmsten Fall sind diese so hoch, dass es zur Insolvenz kommt. Diese Risiken sind vielen Kleinanlegern nicht bewusst.
Ansprechpartner:

Dr. Timo Gansel
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Tel.: 030 226674-0
E-Mail: gansel@gansel-rechtsanwaelte.de
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