Umweltfonds sind sowohl mit den allgemeinen Risiken eines geschlossen Fonds (unternehmerische Beteiligung) als auch mit den spezifischen Risiken ihrer Anlageobjekte bzw. –projekte (Solaranlage, Windräder, Wasserkraftwerke etc.) behaftet.
Beteiligungen an Umweltfonds
- sind echte unternehmerische Beteiligungen mit all ihren Risiken. Der Anleger als Mitunternehmer wird somit nicht nur an den Gewinnen, sondern auch an den Verlusten beteiligt;
- sind längerfristige Investitionen. Der Anleger bindet sein Geld meist für zehn oder mehr Jahre. Das ist vor allem ein Risiko, wenn Anbieter nicht solide planen;
- können vor dem Ende der Laufzeit nur unter großen Verlusten beendet werden, da es noch keinen geregelten Zweitmarkt gibt;
- sind je nach dem Anlageprojekt unterschiedlich hoch risikobehaftet.
Umweltfondsbeteiligungen, die der Anleger mit einem Kredit finanziert, steigern sein Risiko. Je höher der Kreditanteil, um so höher das Risiko bei einem Ausbleiben der kalkulierten Ausschüttungen oder gar einem Scheitern der Anlage mit den Zinsverpflichtungen ohne Gegenfinanzierung belastet zu werden.
Bei manchen Umweltfonds ist unklar, in welche Projekte das Geld der Anleger fließt. So hat FINANZTEST z.B. die Fonds „Green Energy Geotherm Oppurtunity“ und „Verano Energy Geotherm“ auf seine Warnliste gesetzt (vgl. Heft 5/2008, S. 35).