HOME STANDORTE MITARBEITER KARRIERE KOSTEN IMPRESSUM
Immobilienfinanzierung
Vorfälligkeitsentschädigung Nichtabnahmeentschädigung
Fremdwährungsdarlehen
Forward-Darlehen
Geldanlagen
Steuersparimmobilien
Unternehmensbeteiligungen
Aktien und Aktienfonds
Offene Fonds
Zertifikate
Vermögensverwaltung
Anleihen
Zahlungskarten
Nachrangdarlehen
Genussrechte
Partiarische Darlehen
Special: Geschlossene Fonds
Immobilienfonds
Schiffsfonds
Flugzeug- und Triebwerkfonds
Umweltfonds
Fonds von A bis Z
Hotel- und Ferienparkfonds
Medienfonds
Lebensversicherungsfonds
Containerfonds
Versicherungen
Kaskoversicherung
Berufsunfähigkeit
Krankenversicherung
Wohngebäudeversicherung
Unfallversicherung
Lebensversicherung
Anlegerschutz >> Kapitalanlagebetrug
Haftung und Schadenersatz

Typische Haftungsgründe

 

Prospektmängel
Ein typischer Haftungsgrund sind Prospektmängel. Sie führen selbst dann zu Schadenersatzansprüchen des Anlegers, wenn diese Mängel nicht Grund des Scheiterns der Anlage waren. Für Prospektfehler haften die Herausgeber, wenn der Prospekt u.a.
• Anleger unrealistisch oder unvollständig über die wirtschaftlichen Grundlagen, Chancen und Risiken informiert hat,
• Risikohinweise versteckt oder Risiken herunterspielt,
• nicht auf mögliche Totalverluste hinweist,
• Renditen bei Immobilienbeteiligen falsch berechnet,
• mit unrealistisch hohen Renditen wirbt,
• nicht über die Tatsache informiert, dass das eingesammelte Anlegergeld zu großen Teilen an den Initiator zurückfließt.

 

Verletzung der Aufklärungs- und Informationspflichten
Von einer schlechten oder gar falschen Beratung über die Kapitalanlage muss ausgegangen  werden, wenn der Vermittler den Kunden
• nicht vollständig und unmissverständlich auf alle wesentlichen Risiken der Anlage hingewiesen hat,
• die Risiken nicht konkret auf der Grundlage nachvollziehbarer Zahlen dargestellt hat,
• nicht über die bekannten Risiken informierte,
• Negativinformationen aus Presseberichten vorenthalten hat.


Schadenersatz

Wenn im Prospekt Ihrer Kapitalanlage ein Fehler nachgewiesen werden kann, haben Sie als Anleger Anspruch auf Ersatz des „Vertrauensschadens“. Sie werden dann finanziell so gestellt, als hätten Sie die Anlage nicht abgeschlossen. Wurden bei Ihrem Anlagegeschäft Aufklärungs- und Informationspflichten verletzt, dann haben Sie als geschädigter Anleger ebenfalls Schadenersatzansprüche.


Rechtsschutz

Haben Sie Zweifel an der Seriosität Ihrer Anlage bzw. vermuten Sie Kapitalanlagebetrug, dann ist Ihr Geld in Gefahr. Um Schaden abzuwenden oder zumindest zu minimieren, sollten Sie fachkundige Hilfe in Anspruch nehmen, um die Rechtslage zu klären und nach einem verlustlosen Ausstieg aus dem Anlagegeschäft zu suchen bzw. um Schadenersatz zu fordern.
Mit Hilfe Ihrer Rechtsschutzversicherung ist die Auseinandersetzung mit der betreffenden Kapitalanlagegesellschaft bzw. dem Vermittler kein Problem. Wir übernehmen für Sie die Deckungsanfrage.
Aber auch ohne Rechtsschutzversicherung rechnet sich für Sie die Klärung Ihrer Erfolgsaussichten. Wir beraten Sie umfassend über die zu erwartenden Kosten und bestehende Chancen.

 

Klagen oder Vergleichen?

Bestätigt die rechtliche Prüfung Ihres Anlagegeschäftes den Verdacht auf Kapitalanlagebetrug, dann können Sie – neben einer Strafanzeige - gegen die Initiatoren der Geldanlage, gegen den Herausgeber des Prospektes und den Anlagevermittler auf Schadenersatz klagen.  Wir vertreten Sie in diesem Fall vor Gericht.
Wir beraten Sie aber auch über die Vor- und Nachteile eines Vergleiches in Ihrem Fall.


Ansprechpartner:


Dr. Timo Gansel
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Tel.: 030 226674-0
E-Mail: info@gansel-rechtsanwaelte.de

>> mehr zum Thema Kapitalanlagebetrug
26. Mai 2016 - 04:42
mehr Artikel zum Thema
Meldungen zum Thema:
Aktuelle Untersuchung offenbart: Fehlerhafte Beratung + unpassende Produkte = verdienende „Berater“ + geschädigte Anleger
13.12.2013

STERN-TV berichtet über die Postbank: Vielfache Falschberatung mit hohen Schäden
4.10.2013

„Scala“ wird zum Skandal - Sparkasse will zum Schaden ihrer Kunden Verträge brechen
3.10.2013

>> mehr Meldungen
Servicebereich:
Checkliste für Anlage- und Vermittlungsgeschäfte

Strafvorschrift § 264a - Kapitalanlagebetrug